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Die Suche nach dem Fuji [A Summer in Tokyo VIII]

Am 29. und 30. August war geplant in die Nähe des Fuji zu fahren und eventuell sogar hinauf zu gehen. Ersteres wurde gebucht, zweites machte der Wetterbericht bereits in der Woche zuvor zunichte (Regen am Weg hinauf und Schnee am Gipfel).
Vom nahen Shinjuku Bahnhof (der größte Bahnhof der Welt) ging es mit einem verlängertem Narita Airport Express, kurz NEX, an den Fuße des Fujis. Dieser Zug ist mit seinen breiten Sitzen und großzügiger Beinfreiheit sogar in der zweiten Klasse gemütlicher als z.B. ein ICE in der Ersten. Am Ziel angekommen konnten wir, danke des Nebels, nur erahnen wo der Fuji eigentlich ist und machten uns mal auf den Weg zum Hostel.


Nach kurzem Einchecken ging es dann nach Kawaguchiko wo wir auf meine Eltern trafen. Für die nächsten Tage wurde ein Auto gemietet und abends ging es noch Tempura essen - speziell panierte Fische und Gemüse. Kurz noch den Spa-Bereich im Hotel der Eltern genossen, bevor es dann zurück zum Hostel ging. Dort schliefen wir, überraschenderweise sehr gemütlich, am Boden.


Am zweiten Tag, nachdem der Fuji noch immer nicht zu sehen war, ging es auf einen kurzen Abstecher zum Fuji Visitor Center und dann eine Runde zu den fünf Fuji-Seen. Am Rande eines Sees besuchten wir ein von einem Taifun zerstörtes, wieder aufgebautes traditionelles Dorf. Inmitten klassischer Strohdach-Hütten gab es auch Udon Nudeln. Besonders glitschige in Suppe servierte Nudeln. Wird natürlich, wie fast alles in Japan, mit Stäbchen gelesen. Nach einem kurzen Abstecher zu den restlichen Seen ging es für mich wieder zurück nach Tokyo. Leider diesmal ohne den Fuji gesehen zu haben (immerhin sah ich ihn bereits im März bei meinem letzten Besuch in Japan). Der Rest meiner Familie blieb noch zwei Tage und ob sie da mehr Erfolg hatten, könnt ihr hier nachlesen (Spoiler: Ja, hatten sie).