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Kamakura & Asakusa [A Summer in Tokyo IX]

Nun war also das letzte Wochenende das meine Schwester und ihr Freund auf Besuch waren angebrochen. Nachdem wir schon den Großteil von Tokyo abgeklappert hatten, ging es bei traumhaftem Wetter ins ca 1h entfernte Kamakura. Dort angekommen marschierten wir zuerst zum Kōtoku-in-Tempel: eine riesige Buddha-Statue und, im Gegensatz zum Namen, ohne Tempel rundherum. Dieser wurde laut Wikipedia vier mal (neu)gebaut und immer wieder durch Taifune zerstört. Danach hat man sich entschlossen nur mehr den Buddha stehen zu lassen.
Buddha
Nach dem Buddha spazierten wir kurz durch den netten, am Meer gelegenen, Ort zum nächsten Tempel: Hase-dera. Nachdem Kamakura einmal das Zentrum und die Hauptstadt Japans war, gibt es unzählige Tempel und davon haben wir uns den auf TripAdvisor bestbewerteten ausgesucht. Die Tempelanlage war wirklich sehr schön und super in Schuss gehalten - inklusive 100m langem, 1m hohem Tunnel. Nachdem der Tempel etwas am Hügel lag, hatte man auch eine super Aussicht auf den Strand. Ja, auch in Japan gibt es Strandfeeling inkl Surfer und Sonnenbaden. Deshalb ging es auch direkt nach dem Tempel ans Meer und ich stand zum ersten Mal in meinem Leben im Pazifik.
Hase-Dera
Kamakura
Am Sonntag starteten wir nach Asakusa, einen alten Stadtteil von Tokyo, der den Senso-Ji Tempel beinhaltet. Wie üblich - und im Banner gut erkennbar - waren wieder unendlich Leute unterwegs. Danach trieb es uns noch nach Akihabara und dort zu einem ersten Okulus Rift Test. Sehr beeindruckende Technik und übel wurde mir auch nicht... Nachdem uns dann leider der Regen einen Strich durch die Rechnung machte schlossen wir den Abend mit einem Spaziergang durch Shibuya und leckerem Sushi Essen ab.